Christian Haase MdB. Fotograf: Jan Kopetzky.

Das Landgericht in Detmold hat im Fall Lügde eine Bewährungsstrafe verhängt. Der heimische CDU-Wahlkreisabgeordnete Christian Haase MdB erklärt dazu: „Ich finde das Urteil zu milde. Auch wenn ich dieses juristisch so akzeptiere, sagt mir mein Bauchgefühl, dass hier ein falsches Signal gesendet wird. Es kann nicht sein, dass jemand der zu Kindesmissbrauch animiert und dabei zuschaut, nach der Urteilsverkündung einfach nach Hause gehen kann – das widerspricht meiner Rechtsauffassung.

 

Hier wurden Kindern unvorstellbare Grausamkeiten angetan und wir können nicht einmal ermessen, was die Opfer durchleiden mussten. Wo Leben auf derartig perverse Art und Weise zerstört werden, darf es im Leben der Täter nicht einfach so weitergehen wie bisher“. Haase begrüßt die angekündigte Initiative von NRW im Bundesrat, die durch Familienminister Stamp angeregt wurde.

 

„Ich werde mich in Berlin mit meinen Fachkollegen beraten und prüfen lassen, ob und wie wir als Parlament hier tätig werden können, um das Strafrecht zu verschärfen. Es bleibt abzuwarten, was das Revisionsverfahren ergibt. Wenn allerdings durch gesetzliche Anpassungen konkreter hätte entschieden werden können, so sehe ich diesen Fall als Anlass an, hier tätig zu werden“, so Haase.


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